Unsere Geschichte
Tradition seit 1383. Eine Reise durch die Jahrhunderte.
Historische Aufnahme der Schützengilde
Werfen Sie einen Blick in die Chronik der Schützengilde Ulm und verfolgen Sie die lange Geschichte ab der ersten urkundlichen Erwähnung von Schützen in Ulm im Jahr 1383.
Ulms ältester Verein, die Schützengilde Ulm e.V. gegr. 1383, feiert ihr 625-jähriges Jubiläum. Vorläufiges Ende der über 10 Jahre währenden Aus- und Umbauarbeiten.
99. Deutscher Schützentag in Ulm. Mit mehr als 13.500 Teilnehmern bisher größter Schützenumzug in Deutschland.
Im Verlauf von 6 Jahrzehnten ist die Wohnbebauung immer näher an das Schützenhaus herangerückt. Das bisher freundlich-friedliche Miteinander wird durch einige, unduldsame, vermutlich ideologisch beeinflusste Nachbarn gestört. Die Schützengilde Ulm ist gezwungen, sehr viel Geld und Eigenarbeit in zusätzlichen Schallschutz zu investieren.
Die Feierlichkeiten zum Jubiläum 600 Jahre Schützengilde Ulm finden vom 12. Mai bis 15. Mai verbunden mit dem 52. Landesschießen und dem 4. Bundestreffen der ältesten Schützenvereine und Gilden statt.
Weihe der neuen Fahne der Schützengilde Ulm.
575 Jahre Schützengilde Ulm. Eröffnung des wiederaufgebauten Schützenhauses mit einem großen Preisschießen. 330 Teilnehmer schießen in den Disziplinen Luftgewehr, Sportpistole, olympische Schnellfeuerpistole, 50 und 100m KK-Gewehr.
Beginn des Wiederaufbaus des Schützenhauses beim "Beim Alten Fritz".
Über 4 Jahre sind die KK-Schützen Gäste der Jäger auf der Anlage "Im Türmle". Mit Luftgewehren wird in der Kantine der Sportwaffenfabrik C. Walther trainiert.
Die Schützengilde Ulm gibt sich eine Vereinssatzung und wird künftig im Vereinsregister unter "e.V." geführt.
Wiedergründung der Schützengilde Ulm im "Hotel zur Frauensteige" des Mitglieds Eberwein..
Das Schützenhaus "Beim Alten Fritz" brennt nach Bombeangriffen total ab. Die Traditionsfahne und andere unersetzliche Archivalien werden vernichtet.
36. Württembergisches Landesschießen in Ulm.
Erstes öffentliches Sportschießen.
Oberschwäbisches Bundesschießen in Ulm
Das neue Schützenhaus "Beim Alten Fritz", einem Teil der Kienlesberg-Bastion, wird an seinem heutigen Standort eröffnet. 29. Württembergisches Landesschießen in Ulm.
Württembergisches Landesschießen in Ulm.
Eröffnung der neuen Schießstätte im "Weierbacher Tal".
Ehrenoberschützenmeister Hiller, Oberschützenmeister Mehrrat und 1. Schützen-meister bilden den Vorstand.
Gildeschießen unter Oberschützenmeister Mehrrat in der Friedrichsau.
Ein weiteres Oberschwäbisches Schützenfest.
Festschießen des Oberschwäbischen Schützenbundes in Ulm
Ulmer Schützen richten das 11. Württembergisches Landesschießen aus.
Oberschwäbisches Schützenfest
Graf Neidhart von Gneisenau wird Schirmherr Württemberg-Bayerischen Schützen-festes.
18 Schützen aus Ulm reisen zum großen Wiener Schützenfest.
Großes Schwäbisches Bundesschießen in Ulm.
Vom 17. September bis 19. September nehmen 400 auswärtige Schützen am Eröffnungsschießen teil.
Ulmer Schützen sind siegreich am Frankfurter Schützenfest beteiligt.
Bis 1865 Bau einer neuen Schießstätte in der Friedrichsau, die bis 1896 genutzt wird.
Baubeginn der Bundesfestung Ulm unter der Leitung des Ingenieur-Majors Moritz Karl Ernst von Prittwitz und Gaffron. In der Kienlesberg-Bastion wird rund 80 Jahre später die Schützengilde Ulm ihr Schützenhaus errichten.
Im Schützenhaus in der Friedrichsau finden wöchentlich, am Sonntag, Schießübungen statt.
König Wilhelm I. von Württemberg gründet ein bürgerliches Scharfschützencorps und eine Ehrengarde zu Pferde.
Die Donau wird zur Staatsgrenze zwischen Bayern und Württemberg. Ulm verliert einen großen Teil seines natürlichen Hinterlandes. Das Bürgermilitär wird aufgelöst.
Das Herzogtum Württemberg und das Kurfürstentum Bayern werden Königreiche von Napoleons I. Gnaden. Im Frieden von Pressburg wird die Stadt Ulm Bayern zugeschlagen. Zwischen den Ulmer Schützen und französischen Soldaten kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen.
Schlacht von Elchingen. Ein großer Sieg der Franzosen unter Maréchal Ney.
Es finden 2 Freischießen, jeweils 2 Tage lang, statt. Eines mit Pirschrohr aus freier Hand auf 120 Schritt, eines mit Standrohr von der Gabel.
Die Feuerwerker der bürgerlichen Artillerie ziehen mit türkischer Musik zu den Schützen.
Johann Eitel Habfast schreibt ein Preisschießen aus.
Das Obere Schützenhaus wird für die bürgerliche Schützenkompanie mit großen Kosten neu errichtet.
Während der Bayerischen Besetzung werden beiden Schießhäuser durch die Franzosen total verwüstet.
Der Schwäbische Kreis muss 4000 Mann gegen den Einfall der Türken aufbieten. Auf Ulm entfallen 400 Mann und 84 Reiter.
Vom Oberen Schützenhaus ausgehend findet eine Lustschlittenfahrt des Herzogs von Lothringen mit seiner Gemahlin Eleonora von Polen, samt Gefolge, statt.
Den Schützen wird das Backen und Kochen erlaubt.
Schützenordnung für "Pürsch-Rohrschützen".
Freischießen im Oberen Schützenhaus mit Pirschbüchsen.
Das untere Stachel- oder Armbrustschützenhaus wird abgebrochen.
Die Armbrustschützen bitten in ihrem Schützenhaus Wirtschaft halten zu dürfen.
Den Ulmer Schützen wird der Ausschank von Wein zum Essen mit Brot und Käse erlaubt.
Ulmer Schützen nehmen an einen Stahlschießen in Nürnberg teil.
Den Ulmer Schützen wird bei ihrem Schwarz- und Weiß-Schießen das Kochen und Schlachten "vergönnt".
234 Ulmer Schützen besitzen ein eigenes Gewehr.
Die Beherbergung von Fremden im Schützenhaus wird wegen Seuchengefahr untersagt.
Die Ulmer Schützen beteiligen sich an einem großen Schießen in Stuttgart. Bei Schießen in Nürnberg, Regensburg, Passau, Reutlingen, Nördlingen und Landshut sind die Ulmer Schützen jeweils mit 7 Mann vertreten.
Das Weinschenken bei den "Zielern" (Hausmeister) wird abgeschaftt.
Großes Frei- und Herrenschießen in Ulm. Oberschützenmeister Christoph Krafft verkündet die Teilnahme von 308 Schützen. Lienhart Flexel beschreibt den Verlauf des Festes zum Teil in Versen. Die Stadt Reutlingen lädt zum Schießen mit Büchsen ein.
Der Rat der Stadt Ulm berät, wie es mit dem Zechen der Armbrustschützen nach ihrem Fest gehalten werden soll.
Das "Untere Schützenhaus" der Armbrustschützen südlich der kleinen Donau wird erwähnt. Beide Schützenhäuser werden infolge des Markgrafenkrieges zerstört, abgebrannt und nach dessen Ende wieder aufgebaut.
Der Stadtschreiber vergibt ein Gebot an die Büchsenmeister der Büchsenschützen.
Die Armbrustschützen erhalten eine neuen Schießordnung.
Den Ulmer Armbrustschützen wird erlaubt, fremde und einheimische Schützen zu bewirten.
Es findet ein Ulmer Hauptschießen statt.
Einladung der Stadt Heidelberg zu einem Freischießen.
Ulmer Schützen werden nach Nürnberg eingeladen.
Ulmer Schützen siegen bei einem Schießen in Esslingen.
Barbara Neubronner stiftet den Armbrustschützen 23 Florin.
In Ulm findet ein Schießen statt. Unter anderen wird auch Reutlingen eingeladen. Preise: 1 Feuerrohr, Gürtel, Becher und Schnallen.
Johann Zainer, erster Ulmer Buchdrucker, druckt den ersten Schützenbrief
Schützen der "Sebastiansgilde" erbauen eine eigene Kapelle am Michelsberg. Wilhelm von Rechberg lädt die Ulmer zu einem Freischießen ein
Es werden Schießstände für 2 Schützengesellschaften errichtet.
Erste urkundliche Erwähnung von Schützen in Ulm: "6 Schützen auf Laurentii und 9 Schützen auf dem Künzenberg". Diese Urkunde gilt als Vorlage für die Gründung der Schützengilde.
Die Grundsteinlegung des Ulmer Münsters am 30. Juni.
Jeder Ulmer Neubürger muss einen Harnisch besitzen und eine Armbrust stellen.
In Ulm werden "Feuerrohre" (Pulverbüchsen) eingeführt und den Ulmer Schützen ein Schützenbrief ausgestellt.
Entsteht der Titel eines Bürgermeisters. Zunächst als militärisch beauftragter Stadthauptmann.
Erstmals urkundlich genannt: "Ulrikus diktus Strölin – Capitaneus".
Die hölzerne Brücke vor dem Armbruster Tor wird weiter flussaufwärts verlegt.